Photovoltaik

Optimale Photovoltaikanlagen erreichen einen Jahresertrag zwischen 800 kWh (Norddeutschland) und 900 kWh (Süddeutschland) pro Kilowatt installierter Leistung (kWp). Damit werden bei heutigem Netzstrommix pro kWp rund 2.400 bis 2.700 kWh Primärenergie substituiert. Pro kWp wird je nach Modulwirkungsgrad bei kristallinem Silizium eine Modulfläche von 8 bis 10 m² benötigt; bei Einsatz von amorphem Silizium ist die Fläche etwa doppelt so groß.
Der Ertrag ist in erster Linie abhängig von der empfangenen Solarstrahlung und damit von der Ausrichtung der Module. 90% der maximal möglichen Einstrahlung können in einem breiten Bereich von Neigungen und Ausrichtungen genutzt werden. Das erlaubt eine Vielfalt von energetisch wie gestalterisch überzeugenden Anwendungen.

Relative Jahressumme der Einstrahlung auf Flächen unterschiedlicher Orientierung und Neigung.
Basis der Berechnung ist das Testreferenzjahr (Standort Würzburg) mit einer Globalstrahlungssumme von 1.280 kWh/m⊃2;a (=100%).
Die Verteilung ist repräsentativ für Standorte in Mitteleuropa und kann mit der jeweiligen Globalstrahlungssumme des Standortes skaliert werden.